Ohne Beziehung geht gar nix

 

Bezie­hungs­ar­beit im Unterricht

Im Arbeits­all­tag der Leh­re­rIn­nen häuft sich mit der Zeit ein Schatz an Bezie­hungs­er­fah­run­gen an. Es ver­geht keine Stunde ohne gemein­sa­mes Lachen, Ärgern, Gren­zen ent­de­cken. Der Unter­richt besteht nicht aus Daten, die neu­tral in das Hirn der Kin­der geschleust wer­den. Die Schü­le­rIn­nen brau­chen einen Men­schen, der sie moti­viert, der Ihnen sowohl das Leben, als auch die Kul­tur­tech­ni­ken unse­rer Zeit und einen Hau­fen Wis­sen näher bringt. Auf­grund mei­ner Erfah­run­gen im Unter­richt gehe ich davon aus, dass die Lern­pro­zesse in der Schule vor allem sozia­ler Natur sind. Die Schü­le­rIn­nen wir­ken auf­ein­an­der ein, die Lehr­per­so­nen beein­flus­sen ihre Schütz­linge und umgekehrt.

“Ohne Gefühle geht gar nichts” erklärt Gerald Hüther, der Neu­ro­bio­loge, der gerade bei Leh­re­rIn­nen hohen Bekannt­heits­grad besitzt, hat er doch im Bereich des Ler­nens Pio­nier­ar­beit geleis­tet. Die Ver­knüp­fung zwi­schen Lern­in­halt und Emo­tion stellt er in sei­nen Vor­trä­gen und Büchern als unver­meid­lich dar. Zu jeder gelern­ten Tat­sa­che gibt es auch ein pas­sen­des, in der Lern­si­tua­tion ver­in­ner­lich­tes Gefühl und wenn der Inhalt spä­ter gebraucht wird, dann wird auch das Gefühl aktiviert.

Ein klei­nes Expe­ri­ment: den­ken Sie bitte an den Mathe­ma­tik­un­ter­richt in ihrer Schul­zeit. Bestimmt ist Ihre Erin­ne­rung gespickt mit Bil­dern und posi­ti­ven oder nega­ti­ven Gefüh­len. Das geht sogar so weit, dass nur der Gedanke kör­per­li­che Emp­fin­dun­gen aus­lö­sen kann.

Warum ist also die Bezie­hung in der Schule so wich­tig? Weil Gefühle und Ler­nen von­ein­an­der nicht trenn­bar sind. Die Bezie­hung fin­det statt, ob wir uns des­sen bewusst sein wol­len oder nicht. Unsere Auf­gabe ist nun, sie in die rich­ti­gen Bah­nen zu len­ken, um ein siche­res Umfeld für die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung zu bie­ten und somit Lern­pro­zesse zu fördern.

Beziehung

Eine sichere und moti­vie­rende Lern­um­ge­bung        

Wenn man also um die Rele­vanz der Bezie­hung im Unter­richt weiß, stellt sich die Frage, wie man nun eine Umge­bung schaf­fen kann, die sich moti­vie­rend aus­wirkt. Ein ent­schei­den­der Fak­tor ist die Lehr­per­son selbst, die die Umge­bung gestal­tet. Gerade  Kin­der die Schwie­rig­kei­ten mit­brin­gen, bei denen Ent­wick­lungs­pro­zesse ins Sto­cken gera­ten sind, brau­chen Men­schen, die auch in her­aus­for­dern­den Situa­tio­nen nicht das Hand­tuch wer­fen, son­dern ein wert­schät­zen­des Klima auf­recht erhal­ten und in der Lage sind, ihre Erwar­tun­gen klar zu kommunizieren.

Der Stil der jewei­li­gen Leh­re­rIn­nen oder der Schule als Insti­tu­tion kann sehr unter­schied­lich sein. Wich­tig ist, dass wir Päd­ago­gIn­nen es schaf­fen, Kin­der in die Kon­zen­tra­tion zu füh­ren, ihren Pro­ble­men Raum zu geben, Ihnen das Gefühl zu geben, dass sie sich auf uns ver­las­sen können.

Im Leben vie­ler Kin­der mit schwie­ri­gen sozia­len Hin­ter­grün­den herrscht ein Man­gel an zuver­läs­si­gen Bezie­hun­gen, sie müs­sen daher an uns ler­nen dür­fen. Sie brin­gen oft die Vor­aus­set­zun­gen nicht mit erfolg­rei­che Bezie­hun­gen in Grup­pen zu füh­ren, sich selbst zu beru­hi­gen oder sich neuen Auf­ga­ben zu stel­len. Es fehlt ihnen schein­bar an Neu­gier und Moti­va­tion. In der Pra­xis hat sich gezeigt, dass beson­ders demo­ti­vierte Schü­le­rIn­nen schon unan­ge­nehme Vor­ge­schich­ten erlebt haben und erst wie­der Selbst­ver­trauen auf­bauen muss­ten, um die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Lern­stoff zu wagen.

Grund­sätz­lich lernt jeder Mensch Tag und Nacht, aber die Inhalte bezie­hen sich immer auf die eigene Per­son und den Selbst­wert. Erfolgs­er­leb­nisse — und seien sie noch so klein —  ermu­ti­gen die Schü­le­rIn­nen, sich neuen Her­aus­for­de­run­gen zu stel­len. Zu viele Kin­der und Jugend­li­che mit Lern­pro­ble­men neh­men sich als Schul­ver­sa­ger wahr und bekom­men diese Sicht immer wie­der bestä­tigt. Sie kön­nen oft Fort­schritte nur dann sehen, wenn sie dabei unter­stützt wer­den. Durch Gesprä­che oder struk­tu­rierte Selbst­re­fle­xion in Bezug auf ihre Fähig­kei­ten kön­nen Schü­le­rIn­nen ler­nen, die Fort­schritte in sozia­len oder kogni­ti­ven Berei­chen als eigene Leis­tung zu sehen. ( Struk­tu­rierte Selbst­re­fle­xion siehe schulemitherz.wordpress.com).

Was ich als Anre­gung noch mit­ge­ben möchte:

Jeder will ver­bun­den sein und über sich hinauswachsen.

       Bezie­hung –>

–>  Ver­bun­den­heit–>

–>Wachs­tum

Hier ist die päd­ago­gi­sche Bezie­hung als die Basis dar­ge­stellt, die Moti­va­tion und ein Inter­esse für neue Inhalte erst ermög­licht. Oft zei­gen uns Kin­der auf sehr ver­quere Weise, dass sie unsere Auf­merk­sam­keit möch­ten oder sie ver­mei­den es, sich auf die Bezugs­per­so­nen in der Schule ein­zu­las­sen, weil nega­tive Vor­er­fah­run­gen ihre Fähig­keit zu ver­trauen erschüt­tert haben. Was kann man nun tun, um in sol­chen Situa­tio­nen Zugang zu fin­den? Genügt es mit Geduld und einer akzep­tie­ren­den Hal­tung zuzuwarten?

Einen wesent­li­chen Fak­tor für die För­de­rung von Moti­va­tion sehe ich in der Ver­mei­dung von Stres­so­ren. Damit sind Situa­tio­nen gemeint, die Gefühle von Angst her­vor­ru­fen und sich nega­tiv auf den Lern­pro­zess aus­wir­ken. Nega­tive soziale Erfah­run­gen wie Pein­lich­keit, Angst vor Per­so­nen oder Lern­fä­chern und  gro­ßer Leis­tungs­druck lösen im Gehirn eine Reak­tion der Schmerz­ma­trix aus. Diese ist ein Kom­plex aus Area­len,  die sich in ver­schie­de­nen Tei­len des Gehirns befin­den. Der wich­tigste Teil der Schmerz­ma­trix sitzt in der Amyg­dala, die ande­ren acht Punkte sind  über das gesamte Gehirn ver­teilt. Bei einem Schmerz­reiz wer­den alle Teile der Matrix  ange­regt und es kommt zu einer Schmerz­wahr­neh­mung. (Eine bild­li­che Dar­stel­lung ist aus urhe­ber­recht­li­chen Grün­den lei­der nicht mög­lich.) Sowohl bei einem kör­per­li­chen Schmerz­reiz, als auch bei unan­ge­neh­men sozia­len Situa­tio­nen ent­steht diese  Reak­tion. Nun wer­den die Erin­ne­rung an die Inhalte der Situa­tion, die teil­neh­men­den Per­so­nen und die Emp­fin­dung anein­an­der gekop­pelt und das Ganze wird  im Gehirn gespei­chert. Wenn ein Teil der Situa­tion, wie zum Bei­spiel ein Lern­in­halt, spä­ter wie­der abge­ru­fen wird, dann bekommt der/die Schü­le­rIn die Erin­ne­rung nur als gan­zes Paket. Der Inhalt ist mit der nega­ti­ven Emp­fin­dung untrenn­bar ver­knüpft. Damit ist das Gegen­teil des Gewünsch­ten erreicht. Erwünscht wäre eine posi­tive Ein­stel­lung gegen­über sämt­li­chen Lern­in­hal­ten. Eine posi­tive Ein­stel­lung ist aber  nur gepaart mit der Erwar­tung einer posi­ti­ven Situa­tion mög­lich. Aus die­ser Sack­gasse kommt der/die Ler­nende nur lang­sam wie­der her­aus, indem im Laufe der Zeit viele posi­tive Erfah­run­gen in Bezug auf den Lern­in­halt gesam­melt wer­den. Dann kann der Inhalt neu ver­netzt wer­den. Das Pro­blem dabei ist, dass der/die Anwen­de­rin des betref­fen­den Gehirns wahr­schein­lich schon nach der ers­ten gewich­ti­gen nega­ti­ven Erfah­rung eine Ver­mei­dungs­hal­tung ein­nimmt und das Thema umge­hen wird, soweit dies mög­lich ist.

Hier ist die Bezie­hung zur Lehr­per­son aus­schlag­ge­bend, wel­che hel­fen kann, sich trotz gerin­ger Moti­va­tion dem Lern­in­halt wie­der zu nähern. Gerade weil nega­tive Erfah­run­gen so gut sit­zen, brau­chen Schü­le­rIn­nen Men­schen, die ihnen hel­fen ihr Selbst­wert­ge­fühl und die Wahr­neh­mung ihrer Selbst­wirk­sam­keit zu stär­ken, damit Erleb­nisse die mit Frust ver­bun­den sind leich­ter ver­ar­bei­tet wer­den kön­nen. Sinn­voll ist natür­lich die Ver­mei­dung stark nega­tiv besetz­ter Lern­si­tua­tio­nen im Vor­aus. Damit ist nicht gemeint, dass jede kleine Frus­tra­tion ver­mie­den wer­den soll. Denn gerade das Lösen von Pro­ble­men im All­tag för­dert ja auch die Selbst­stän­dig­keit. Es geht hier­bei um stark demo­ti­vie­rende Ereig­nisse, wie über­for­dern­der Leis­tungs­druck, der über län­gere Zeit aus­ge­übt wird oder eine per­sön­li­che Krän­kung von Sei­ten einer Bezugs­per­son. Aber auch schein­bar unwich­tige Situa­tio­nen kön­nen als sehr unan­ge­nehm erlebt werden.

Ein ein­fa­ches Bei­spiel soll den obig beschrie­be­nen Pro­zess ver­an­schau­li­chen. Ange­nom­men ein Schü­ler der gene­rell ver­gess­lich ist, hat schon wie­der seine Hefte ver­ges­sen und der Leh­rer macht vor der gan­zen Klasse einen Witz. “Irgend­wann wirst du noch dein Hirn ver­ges­sen.” Die Situa­tion belus­tigt die Klasse, viel­leicht lacht sogar der Betrof­fene mit. Gene­rell kön­nen Kin­der mit Iro­nie wenig anfan­gen, weil sie noch nicht in der Lage sind den Witz zu rela­ti­vie­ren, er wird als Krän­kung ihrer Per­son erlebt. Das Bei­spiel wirkt harm­los, den­noch wird der Schü­ler nun noch mehr Mühe haben seine Unter­la­gen vor­zu­be­rei­ten, weil er die Erin­ne­rung an die Krän­kung auto­ma­tisch wach ruft, wenn er ver­sucht seine Sachen zu orga­ni­sie­ren oder auch nur daran denkt. Iro­nie und Zynis­mus gegen­über Schü­le­rIn­nen zu ver­mei­den, ist mei­ner Mei­nung nach schon ein wesent­li­cher Punkt, um Stress zu ver­mei­den. In Gesprä­chen mit Kol­le­gIn­nen und Semin­ar­teil­neh­me­rIn­nen sind mir schon viele harm­los wir­kende Bei­spiele genannt wor­den, in denen sich Leh­re­rIn­nen über sie lus­tig gemacht haben. Man­che wirk­ten  recht harm­los, aber alle waren in der Erin­ne­rung haf­ten geblie­ben. Einige der Befrag­ten haben gemeint, das wäre ein unan­ge­neh­mes Erleb­nis gewe­sen, andere haben sogar erzählt, das Ereig­nis habe sie dazu bewo­gen den betref­fen­den Lern­ge­gen­stand oder bestimmte Tätig­kei­ten von da an gene­rell abzu­leh­nen. Eine zuver­läs­sige Bezugs­per­son zu sein bedeu­tet auch, dass man­che Dinge nicht gesche­hen oder gesagt wer­den. Viele Ele­mente in der posi­ti­ven LehrerInnen-SchülerInnen-Beziehung spie­len sich hin­ter den Kulis­sen ab. Es sind die Situa­tio­nen, in denen kein Druck gemacht wird, in denen man gemein­sam über etwas lacht, anstatt jeman­den aus­zu­la­chen. Neben allen gut reflek­tier­ten päd­ago­gi­schen Maß­nah­men gibt es ein Meer von unge­plan­ten, spon­ta­nen Situa­tio­nen, in denen Gefühle auf­ge­fan­gen wer­den, in denen der All­tag gemein­sam auf mensch­li­cher Ebene gemeis­tert wird.

Das Bauch­ge­fühl

Ohne Beziehung geht gar nix

Leh­re­rIn­nen machen vie­les intui­tiv rich­tig. Sie sind Bezie­hungs­part­ne­rIn­nen die zuhö­ren, ihre Schü­le­rIn­nen ermu­ti­gen und inspi­rie­ren. So viele Kol­le­gIn­nen habe ich in der Pra­xis erlebt, die es durch ihre Hal­tung schaf­fen, klar die Leh­re­rIn­nen­rolle ein­zu­neh­men, Ori­en­tie­rungs­hil­fen zu bie­ten, Gren­zen zu set­zen und den­noch den Schü­le­rIn­nen auf Augen­höhe zu begegnen.

Für die Gestal­tung der päd­ago­gi­schen Bezie­hung, der Lern­um­ge­bung, der Grup­pen­ri­tuale etc. gibt es so viele Mög­lich­kei­ten wie es Köpfe gibt. Ich möchte an die­ser Stelle ledig­lich zur Selbst­re­fle­xion anre­gen. Oft  gehen wert­volle Bei­träge im Wirr­warr des Arbeits­all­tags unter und die Päd­ago­gIn­nen erhal­ten wenig Wert­schät­zung für ihrer gut durch­dachte Erziehungsarbeit.

Men­schen aus ande­ren Berufs­grup­pen könn­ten sich mei­ner Mei­nung nach ein Scheib­chen abschnei­den von der Art wie Leh­re­rIn­nen Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung för­dern. Das Beglei­ten von Lern­pro­zes­sen, Mana­gen von gro­ßen Grup­pen von Kin­dern unter­schied­lichs­ter Bega­bun­gen, die Gedan­ken, die man sich bis weit in den Abend hin­ein macht, um Pro­bleme zu lösen,…All das sind Ele­mente die in kei­nem C-Topf Platz haben und die Leh­re­rIn­nen “neben­bei” leis­ten. Gerade diese sind aber die Anker­punkte, die es ermög­li­chen, dass sich Kin­der ange­nom­men füh­len, die ihnen den Anstoß geben über sich hin­aus zu wachsen.

Wer nun diese Gedan­ken um Anre­gun­gen für die Pra­xis erwei­tern möchte, den lade ich ein an dem Semi­nar “Ohne Gefühle geht gar nix — Basics für eine gelun­gene För­de­rung” an der KPH Wien teil­zu­neh­men. Inhalt sind neu­ro­lo­gi­sche Grund­la­gen zum Lern­pro­zess und kon­krete Bei­spiele, wie man die­ses Wis­sen für den Schul­all­tag nüt­zen kann. Es wer­den Mate­ria­lien prä­sen­tiert, die man im eige­nen Unter­richt anwen­den kann und es gibt die Mög­lich­keit sich in der Gruppe über die eige­nen Erfah­run­gen wie zum Bei­spiel Stun­den­an­fangs­ri­tuale oder die Nut­zung päd­ago­gi­scher Netz­werke struk­tu­riert aus­zu­tau­schen. Die Lehr­ver­an­stal­tung ist in zwei Nach­mit­tage auf­ge­teilt.  Der nächste Ter­min für schnell Ent­schlos­sene ist der 19. Februar, das ist aller­dings schon der Teil 2, der mehr pra­xis­ori­en­tiert ist. Danach wird das Semi­nar wie­der im Herbst­se­mes­ter angeboten.

Genauere Daten ent­neh­men Sie schulemitherz.wordpress.com.

Ich wün­sche Ihnen einen bezie­hungs­rei­chen Start in das Som­mer­se­mes­ter und hoffe ich konnte Ihnen posi­tive Anre­gun­gen mitgeben!

Mag. Bet­tina Demel

Bet­tina Demel (1 Posts)

Mag. Bet­tina Demel ist Inte­gra­ti­ons­leh­re­rin an der NMS Roda-Rodag., 1210 Wien und Vor­tra­gende an der KPH WienSie kommt eigent­lich aus dem Kin­der­gar­ten, wo sie neben dem Stu­dium der Päd­ago­gik und der Sonder-Heilpädagogik (Uni Wien) und dem Lehr­amt für Son­der­schul­leh­re­rIn­nen (KPH Wien) gear­bei­tet hat. In die­ser Zeit im Children’s House begann ihre Fas­zi­na­tion für das Beglei­ten und Beob­ach­ten von Lern­pro­zes­sen. Sie hält auch das Diplom für Montessori-PädagogInnen vom Insti­tut für Akti­ves Ler­nen. Nach Abschluss des Stu­di­ums fing sie an zu unter­rich­ten und hat mitt­ler­weile schon fast alle Alters­grup­pen durch — das Klein­kind­al­ter, die Volks­schule und den Sekund­ar­be­reich. Auch in der Clara-Fey-Schule war sie als Inten­siv­leh­re­rin für schwerst­be­hin­derte Kin­der tätig. Ihre Inter­es­sens­ge­biete sind das gehirn­freund­li­che Ler­nen, die Bezie­hung zum Kind/Jugendlichen und die Kom­mu­ni­ka­tion, die die­sen Pro­zess fördert.


Bild­quel­len


  • Hr.Florian

    Die Schüler-Lehrerbeziehung wurde wun­der­bar und bild­lich beschrie­ben, ebenso die grund­le­gen­den Lern und Lehr­me­tho­den!
    Vie­len herz­li­chen Dank Frau Mag.Demel!

  • Hr.Florian

    Ein gros­ses Dan­ke­schön an die Ver­fas­se­rin, sehr aufschlussreich!

    Beson­ders gut hat mir der Hin­weis zu dem Semi­nar gefal­len, um sich ein voll­stän­di­ge­res Bild zu neu­ro­lo­gi­schen Lern­pro­zes­sen machen zu können!

  • Robert Stie­ger

    Vie­len Dank für die­sen inter­es­san­ten und gut geschrie­be­nen Artikel!

    Es stellt sich mir die Frage, ob es prin­zi­pi­ell über­haupt mög­lich ist, eine posi­tive Ein­stel­lung zu sämt­li­chen Lern­in­hal­ten her­zu­stel­len. Viel­leicht sollte man sich ein­fach bemü­hen, dass die posi­ti­ven Erleb­nisse über­wie­gen, und man den Kin­dern dabei hilft, die nega­ti­ven Erleb­nisse, die sich wohl nicht ganz ver­mei­den las­sen, rich­tig ein­zu­ord­nen und zu ver­ar­bei­ten. Wich­tig ist, dass sie kei­nen “Schat­ten” auf sämt­li­che andere Lern­in­halte werfen.