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Von Wald und Bäumen

Den Wald vor lau­ter Bäu­men nicht sehen ist eines der bekann­tes­ten deut­schen Sprich­wör­ter, was aber viele trotz­dem nicht davon abhält, in diese kogni­tive Falle zu tap­pen. Dreht man diese geflü­gelte Phrase um und sieht die ein­zel­nen Bäume vor lau­ter Wald nicht mehr, so ist das nicht min­der irre­füh­rend. Eine Ana­lyse der Wahr­neh­mung von Wald und Bäu­men in der Bil­dungs­de­batte (ange­lehnt an die­sen Arti­kel im Kurier vom 20.01.2014 von Mag.a Isa­bella Zins und Gesamt­schule — Ein­heits­brei oder All­heil­mit­tel?). Wei­ter­le­sen…Bild­quel­len stan­dards: Mathieu Plourdeschul­lauf­bahn: ORFaver­age: Calico Spa­nishgesamt­schule: EnergieAgentur.NRW

Wie entsteht das Image unserer Lehrer/innen?

Es ist nicht ein­fach, eine Klasse zum Flie­gen zu brin­gen, schrieb der Kul­tur­jour­na­list Valen­tin Her­zog ein­mal in der ‘Welt­wo­che’. Es gebe wahr­schein­lich nicht viele Berufe, an die von der Gesell­schaft so wider­sprüch­li­che Anfor­de­run­gen gestellt wer­den wie an den Beruf der Leh­re­rin­nen und Leh­rer: Gerecht soll er sein, der Leh­rer, und zugleich mensch­lich und nach­sich­tig, straff soll er füh­ren, doch takt­voll auf jedes Kind ein­ge­hen, Bega­bun­gen wecken, päd­ago­gi­sche Defi­zite aus­glei­chen, Sucht­pro­phy­laxe und Aids-Aufklärung betrei­ben, auf jeden Fall den Lehr­plan ein­hal­ten, wobei hoch­be­gabte Schü­ler glei­cher­ma­ßen zu berück­sich­ti­gen Con­ti­nue reading →

Was können “sie” tun?

Alle wis­sen es immer bes­ser. Ver­all­ge­mei­nert gesagt, aber wahr. Folgt man den Dis­kus­sio­nen rund um unser Bil­dungs­sys­tem, bekommt man oft den Ein­druck, jeder ist Experte. Dabei dreht sich der Dis­kurs oft ein­fach nur im Kreis. Ohne den Anspruch auf Exper­ten­tum erhe­ben zu wol­len oder den Stein der Wei­sen, den hei­li­gen Gral oder sonst ein all­hei­len­des Wun­der­mit­tel gefun­den zu haben, soll hier gesam­melt wer­den, was der­zeit in unse­rem Bil­dungs­sys­tem pas­siert, was schon gut funk­tio­niert, was andere machen, was wün­schens­wert wäre und was sich erträu­men ließe. Viel­leicht fin­den Con­ti­nue reading →