Tag Archives: Inspiration

eh nur 21!? — naja, beinahe

Dass viele über die über­trie­bene Frei­zeit der Leh­re­rIn­nen hier­zu­lande läs­tern, ist äußerst ver­ständ­lich, folgt man dem media­len Dis­kurs. Wie ist es denn aber wirk­lich? Arbei­ten Leh­re­rIn­nen tat­säch­lich so wenig? Sie sind nur 21 Stun­den in den Klas­sen — ist das wirk­lich alles? Das biss­chen Hefte kor­ri­gie­ren kann doch kein Kraut der Welt fett machen, oder? Diese Serie soll einen Blick hin­ter die Kulis­sen ver­schie­de­ner Leh­rer­all­tage wer­fen und eine Ant­wort auf diese Fra­gen lie­fern. Dabei ste­hen fol­gende — durch­aus begrün­dete — Annah­men im Raum (die gerne Con­ti­nue reading →

Geschichten, die wir (nicht) erzählen

Warum das hier Platz hat, weiß ich selbst nicht genau, aber irgend­ei­nen — noch zu ent­de­cken­den — Grund muss es dafür geben. Viel­leicht weil wir selbst ab und zu ein­mal einen Ruck brau­chen, um lange Geplan­tes ein­mal wirk­lich anzu­ge­hen? Viel­leicht weil wir auch spä­ter Geschich­ten erzäh­len wol­len, die uns und andere bewe­gen?  Weil die, denen wir suchen hel­fen sol­len — also unse­ren Schü­le­rIn­nen und Kin­dern, uns selbst manch­mal von unse­rer eige­nen Suche ablen­ken? Viel­leicht weil auch Dopa­min in die­sem groß­ar­ti­gen Bei­trag vor­kommt und genau dies eine enorme Con­ti­nue reading →

Grundlos inspiriert?

Das funk­tio­niert wohl kaum. Dass unser Gehirn magisch von Begrün­dun­gen ange­zo­gen ist, lässt sich nicht bestrei­ten. So haben Harvard-Forscher um Ellen Lan­ger schon vor eini­ger Zeit her­aus­ge­fun­den, dass das kleine Wört­chen “weil” eine unglaub­li­che Wir­kung auf unsere Nei­gung, Bit­ten und andere Anlie­gen zu akzep­tie­ren, hat. Das berühm­teste Bei­spiel hierzu stammt aus ihrer Arbeit “The Copy Machine”: In die­sem Expe­ri­ment ver­suchte sich ein bezahl­ter Schau­spie­ler in der Schlange vor einem Kopier­ge­rät vor­zu­drän­gen. Wäh­rend rela­tiv viele Per­so­nen auf die ein­fa­che Frage hin “Ent­schul­di­gen Sie, ich habe fünf Con­ti­nue reading →

Was kann ich tun?

Ver­än­de­rung beginnt immer bei einem selbst. Aus­ge­zeich­nete Lehre genauso. Noch dazu zeigt uns der letzte Stand der For­schung (vgl. die umfas­sende Arbeit “Visi­ble Learning” von John Hat­tie, die seit ein paar Jah­ren durch die Bil­dungs­welt geis­tert), dass nicht etwa Klas­sen­grö­ßen oder die Aus­stat­tung von Schu­len, son­dern die Lehr­per­son das ist, was den Unter­schied macht. Um das Image der Leh­rer­schaft in der Öffent­lich­keit auf­zu­po­lie­ren bedarf es eben­falls genau die­ser exzel­len­ten Lehr­per­so­nen. Das Pro­blem ist nicht, dass es zu wenig von ihnen gäbe. Es wird nur lie­ber Con­ti­nue reading →